Der Angst-Knopf – Eine zynische Betrachtung

Der Angst-Knopf – Eine zynische Betrachtung


Es geht so einfach: Knopf drücken – und Markus springt. Das ist die Methode der Konditionierung, die Narzissten anwenden, um Schwächere gefügig zu machen.

Man schlägt sein Kind, seine Frau, verbreitet so lange Terror in der Familie, bis alle Angst haben. Und dann etabliert man in den verletzten Seelen den #Angst-Knopf.

Irgendwann sind die Unterdrückten dann so weit, dass man gar keine Gewalt mehr braucht.

Es reicht, dass man einfach auf den Angst-Knopf drückt. Und sie kuschen. Das ist einfach – und funktioniert immer. Ein Leben lang.

Damit kann man ganz einfach seine eigenen Fehler, sein eigenes Versagen kaschieren. Mehr noch – man kann #Macht ausüben, seine Gelüste stillen, WOW, wie geil! Alle sind gefügig. Und man drückt nur auf den Angst-Knopf. So einfach.

Der nämlich löst in den Betroffenen Panik aus. Panik vor Schmerzen, ungerechter Behandlung, Peinlichkeit, Angst und Schande. Und das ist gut so. Weil die Niederen sind ja eh wertlos.

Eine tolle Erfindung, dieser Angst-Knopf. Der funktioniert sogar gesellschaftlich. Drohe den Bürgern mit Strafen, mit Härte, mit Polizei, Panzern und Wasserwerfern! Und schon ist Ruhe. Und Du kannst herrschen, und Deinen Palast bauen. Niemand wird dich zur Verantwortung ziehen. Denn Du hast ja den Angst-Knopf.

Simpel, genial, einfach. Dass dabei Seelen zerstört werden, Körper geschändet – und, ja, manchmal einer draufgeht, ist egal. Ein wenig Randverluste, was solls. Der Angst-Knopf funktioniert einfach wunderbar. Und ist günstig in der Anschaffung.

….

Wer drückt Deinen Angst-Knopf? Ich meine, es ist Zeit diesen Angst-Knopf zu verschrotten. Es ist eine billige, dreckige, feige Methode, um den freien Willen von freien Bürgern zu unterdrücken, um Frauen und Kinder gefügig für die Perversionen der Täter zu machen. Weg damit! Hau den Angst-Knopf in deinem Kopf kaputt! Sei frei.

Mit ganz viel Liebe, Markus

PS. Ich habe meinen persönlichen Angst-Knopf zerschlagen – und bin endlich frei.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Die Henne und das Regenbogen-Ei

Die Henne und das Regenbogen-Ei

Es war einmal eine Henne. Die legte jeden Tag ein Ei. Das war immer so, jeden Tag. Ganz normale weiße Eier, die der Bauer morgens abholte und auf dem Markt verkaufte.

Doch eines Tages legte die Henne ein besonderes Ei. Es schillerte in allen Farben! „Das sieht ja aus wie ein Regenbogen“, dachte sich die Henne und nannte es ihr Regenbogenei.

Sie verliebte sich sofort in ihr Regenbogenei. Sie versteckte es vor dem gierigen Bauern und gab es nicht mehr her.

„Wie, Henne, heute kein Ei?“, fragte der Bauer wütend und zischte noch hinterher: „dummes Vieh!“.

Doch die Henne war überglücklich mit ihren Regenbogenei und holte es aus dem Versteck. Sie sah es mit verliebten Augen an und bewunderte es – es war so schön, perfekt und rund, groß und es schillerte hell in allen Farben in der Morgensonne.

Ja, wahrlich, dachte sich die Henne, und war stolz auf sich. Sie hatte das schönste Ei auf der ganzen Welt gelegt! Und so liebkoste sie ihr Regenbogenei, küsste es, hielt es warm und fing an, es zu auszubrüten.

Sie liebte das Gefühl, wenn sie dem Regenbogenei ihre Wärme gab – und das Regenbogenei ihre Wärme zurück strahlte. Es tat so gut.

Dann, eines Tages, erschrak die Henne. Ihr Regenbogenei war kaputt! Die glitzernde Schale war zerbrochen! Ein großer Riss klaffte inmitten der vielen Farben.

Die Henne war erschüttert, ihre Welt brach zusammen. Sie war am Boden zerstört. Was hatte sie nur falsch gemacht, fragte sie sich? Sie hatte doch alles für ihr Regenbogenei getan! Es geliebt, behütet, und mit Liebe gepflegt! War sie etwa falsch darauf gesessen und hatte es aus Versehen zerbrochen?

Aber es kam noch schlimmer. Das Regenbogenei zerbarst völlig. Es brach auseinander. Die schillernde Illusion der Farben und der perfekten Form war endgültig zerstört.

Die Henne versank im Boden. Sie wollte nicht mehr leben. Ohne ihr Regenbogenei machte ihr Leben einfach keinen Sinn mehr.

Doch dann, wieder ganz plötzlich, als die Henne schon aufgeben wollte, hörte sie leise Töne aus der zerbrochenen Eierschale.

Ein Küken schlüpfte langsam heraus. Regenbogenfarben. Wie das Regenbogenei auch gewesen war.

„Mama“, rief es mit piepsiger Stimme.

Die Henne schaute es an – und riesige Gefühle kamen über sie. Muttergefühle.

Sie hatte sich in das Regenbogenei so sehr verliebt gehabt, dass sie ganz vergessen hatte, das darin ein Küken heran wuchs, das wartete, auf die Welt zu kommen.

Verstört betrachtete sie die zerrissenen Schalen. „Wie konnte ich nur so dumm und verblendet sein, und mich nur in diese blöde Schale verlieben?“, dachte sie, „und dabei mein Küken dabei vergessen?“.

Sie schämte sich gewaltig.

„Mama, mir ist kalt!“, schrie das Regenbogenküken. „Ja, Kleines, ich komme“, sagte die Henne und nahm ihr Küken unter ihre wärmenden Fittiche.

Und sie verspürte dabei ein ganz neues, viel größeres Glück als jemals zuvor. Sie war jetzt Mutter und würde ihr Regenbogenküken zum Regenbogenhahn großziehen, in Dankbarkeit und Liebe.

Sie würde es achten und respektieren, egal in welcher Farbe auch immer er schillern würde.

So ist es bei uns Menschen im Leben auch. Wir verlieben uns oft in die glitzernde Schale und vergessen dabei das Küken darin.

Die Schale ist der Traum, der platzen muss, damit neues Leben entstehen kann. Doch als Belohnung für die Enttäuschung winkt uns eine viel größere Liebe als die dumme Verliebtheit. Und am Ende sind wir stolze Eltern von etwas wahrhaft Großem.

(Für Franco, als Geschenk an A. zum Muttertag)

Bild von Jessica59 auf Pixabay

Secret Knowledge – geheimes Wissen

Secret Knowledge – geheimes Wissen

Einer dieser Tage…. wenn du plötzlich Dinge weißt, die man eigentlich gar nicht wissen kann. Wenn du Dinge und Menschen fühlst, die dir bekannt sind, obwohl du sie gar nicht kennst. Wenn du eingeweiht wirst, Insider, ohne eigenen Willen.

Leute, wenn ihr nur wüsstet, was hier auf seelischer Ebene abgeht. Krass. Ich hoffe ja, dass ich eines Tages darüber offen berichten kann. Noch nicht. #secret #hiddenknowledge
Wichtig: Höre niemals auf zu staunen. Lerne! Die Welt ist viel komplexer als Du denkst.

Danke 🙏 an die Menschen/Seelen die mich auf diesem seltsamen, schwierigen Weg begleiten. Es ist gut zu wissen, nicht alleine zu sein.

Wartet darauf. Wir haben Wissen, welches euer komplettes Weltbild und Denkschema verändern wird.

One of these days. When you suddenly know things you aren’t supposed to know. When you feel and have emotions for people you don’t even know. When you are invited to be an insider to #secretknowledge

People, if only you knew what is going on on a soul level… I hope that I can write about it openly one day. For now: #secret .

Important: never stop wondering. The world is much more complicated than you think. Keep learning!

Thank you all people/souls who are with me on this crazy journey. It’s good to know, that I’m not alone.

Wait for it. We have news that will change the whole fabric of your thinking.

Schreibmomente

Schreibmomente

Hallo Leute, Markus hier. Ich muss euch was über das Schreiben erzählen. Erstmal heute Morgen (denn ich schlafe ja nachts nie) wirren Traum über die Zukunft gehabt – so viel sei gesagt – sie wird sehr sehr schön.

Also Traum aufgeschrieben, ins Traumtagebuch, dann plötzlich fängt ein Gedicht an zu fließen. Ich „nanu“?, gerade aufgewacht, den ersten Kaffee noch gar nicht zu Ende getrunken, fließen plötzlich Worte aus mir.

Das ist ja nichts Neues, beim Schreiben höre ich normalerweise meiner inneren Stimme zu, meinem alter ego, meinem Lyrischen Ich, welche mir Rhythmus, Satzbau, Zeilenumbruch diktiert. Mal schrill und wild, mal crazy, mal sanft und gentle, mal erotisch aufgeladen, dann wieder zu Tode betrübt. Es sind diese Emotionen des Lyrischen Ich, die ich fange und als ich, Markus, der Autor, aufs Papier bringe. Und dann gibt es eben diese dritte Ebene, das Über-Ich, welches darüber berichtet, wie der Autor berichtet, was das Lyrische Ich erlebt. So viel zum Thema Komplexität der Persönlichkeit. In Facebook würde jetzt stehen: Beziehungsstatus: Es ist kompliziert 😊

Aber zurück zum Moment (ich werde auf der Homepage eine neue Rubrik „Momente“ einfügen, „Moments“) Ich sitze nun da auf meinem geliebten Balkon, wie ich es seit dreißig Jahren tue, und schreibe an „Der Stachel in Deinem Fleisch“-Gedicht – und merke, Moment mal! DAS ist nicht meine Stimme, die mir die Worte in den Stift (der ein wenig schmiert, wie immer bei uns Linkshändern. Es ist Fluch und Segen zugleich.) diktiert. Ich channele gerade eine andere Person. Der Gedanke war glasklar, stark, ich bekam Gänsehaut nur beim Gedanken daran. Ein paarmal schon hatte ich, eher im Traum oder stark betrunken, ähnliche Empfindungen gehabt, doch immer als Spinnerei abgetan. Doch hier saß ich nun, stocknüchtern seit Tagen, ausgeschlafen, in der frischen Frühlingsluft mit klarem Kopf auf meinem Balkon. Und es war REAL. Es war da.

Ich habe bisher immer gedacht, ich bräuchte Substanzen und Rauschzustände oder stundenlange Musik um in den „higher state of mind“ zu kommen. Und jetzt das? WOW. Was für eine Erleichterung zu wissen, dass der Zugang zur Kreativwelt eben nicht an der körperlichen Betäubung und mit dem zwangsläufig einhergehenden körperlichen und seelischen Niedergang gekoppelt sein muss! Danke, Universum.

Und nun werde ich diesen „Kreativmuskel“ weiter trainieren. In Ruhe. Und werde weiter Eure Gedanken und Gefühle empfangen und diese in Gedichte, Stories und Romanfiguren transformieren. Es ist das, was ich immer machen wollte, mache, und machen werde. Es ist meine große Liebe neben der Musik.

In Dankbarkeit und mit lachenden Augen, ein wenig mit Glückstränen gefüllt,

Euer Markus

Gedanken als Audio dazu.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Der Hamster Otto und sein Hamsterrad

Der Hamster Otto und sein Hamsterrad

Es war einmal ein Hamster. Sein Name war Otto. Ihm ging es gut. Er wurde gut gefüttert und hatte immer frisches Wasser zu trinken. Sein Käfig wurde regelmäßig gereinigt. Ab und zu wurde mit ihm sogar geschmust.

Und – er hatte sein Lieblings-Ding. Sein hellblaues Hamsterrad. In ihm lief er jeden Tag. Stundenlang. Er liebte es, wenn sein kleines Herzchen so richtig schlagen musste. Bis zu 400-mal pro Minute! Er liebte es, wenn er sich so richtig auspowern konnte. Er rannte und rannte, bis seine Muskeln brannten.

Eines Tages jedoch, mitten im Lauf, zerbrach das Hamsterrad. Hellblaue Plastikteile flogen in hohem Bogen durch den Käfig. Sie krachten schallend an die metallenen Gitterstäbe. Es klang ein wenig wie viel zu laute Musik.

Der Hamster fiel aus dem Rad und blieb keuchend auf dem Heuboden liegen. Oh, nein, dachte er, ich habe mein geliebtes Hamsterrad zerstört! Was soll ich den ganzen Tag jetzt nur machen?

Also schmiedete der Hamster einen Plan. Er würde das Rad reparieren!

Und so begann er, die scharfkantigen, hellblauen Plastikteile aufzusammeln und Teil für Teil zum Rad zu tragen. Ein ums andere mal versuchte er, die vielen Teile wieder an die richtigen Stellen zu bringen. Und ein ums andere Mal scheiterte er.

Er konnte das Rad nicht reparieren, erkannte er. Schließlich war er nur ein kleiner Hamster. Und von Klebstoffen hatte er noch nie gehört. Erschöpft fiel er wieder zu Boden. Er schlief ein. Und hatte einen Traum.

In diesem Traum war er frei. Er rannte über saftige grüne Wiesen, wühlte in duftender brauner Erde, traf freundliche Artgenossen, spielte mit ihnen. Und er verliebte sich sogar in eine wunderschöne Hamsterdame. Mann, dachte er, das fühlt sich so gut an! Das musste wahres Glück sein.

Schweißgebadet wachte er neben seinem kaputten Hamsterrad auf. Wie konnte ich nur so dumm sein und glauben, dass dieses bescheuerte Rad mich glücklich machen kann? Aber was konnte er tun? Er saß ja in einem metallenen Käfig mit seinem kaputten Hamsterrad gefangen?

Langsam stand er auf und schaute um sich. Sein Rücken tat ihm weh. Anscheinend hatte er sich doch beim Sturz aus dem Rad etwas verletzt. Hoffentlich nichts Schlimmeres, dachte er.

Da sprang ihm etwas ins Auge. Er hatte es früher nie gesehen – hinter der gläsernen Trinkflasche war das Gitter nicht aus Metall, sondern aus grünem Kunststoff. Warum habe ich das nie bemerkt?, fragte er sich. Obwohl ich zigtausende Male aus der Flasche getrunken habe? Warum sollte er auch. Schließlich war er ja glücklich und zufrieden gewesen, in seinem Käfig, mit seinem hellblauen Hamsterrad.

Doch jetzt war das Rad dahin und er sah die Welt mit anderen Augen.

Auf geht’s, Otto, sagte der Hamster zu sich. Denke an deinen Traum von den grünen saftigen Wiesen, der Freiheit und der wunderschönen Hamsterdame! Sagte es, und fing an am grünen Plastik neben der Trinkflasche zu nagen. Seine Zähne waren scharf – und nagen konnte er. Schließlich war er ein Nagetier. Da war das quasi angeboren.

Innerhalb einer Stunde hatte er das grüne Kunststoffgitter durchnagt und die gläserne Trinkflasche fiel krachend in den Käfig. Siehst du, dachte Otto, auch Katastrophen haben etwas Gutes in sich. Ohne, dass sein Hamsterrad zerbrochen war, hätte er nie verstanden, das Plastik überhaupt brechen kann. Ja, er wäre nicht mal auf die Idee gekommen! Er hatte sein hellblaues Hamsterrad für unzerstörbar gehalten. Tja, dachte er, so lernt man dazu.

Langsam zwängte sich Otto durch das offen in der Käfigwand klaffende Loch. Plumps, machte es, als er vom Tisch, auf dem der Käfig stand, auf den Fußboden fiel. Gottseidank haben die hier Teppichboden, dachte er, da fällt man weich. Otto der Hamster flitzte über den braun-grauen Teppichboden hin zur Terassentür, die offen stand. Glück muss man haben, dachte er.

Es war das Glück des Tüchtigen. Das Glück des Denkenden. Das Glück des Mutigen.

Er rannte quer über den Hof, hinter das Haus und direkt in die grüne Wiese hinein. Rennen konnte er gut, die Rückenschmerzen waren wie weggeblasen. Na ja, schließlich hatte er ja auch stundenlang jeden Tag in seinem hellblauen Hamsterrad trainiert.

Und so verschwand Otto im hohen Klee. Er lebt heute irgendwo da draußen – als freier Hamster. Vielleicht hat er sogar seine wunderschöne Hamsterdame gefunden – und ihr ein gemütliches Zuhause in der weichen Erde gebaut?

Wir wissen es nicht. Doch eines wissen wir ganz bestimmt. Er wird sein hellblaues Hamsterrad nicht vermissen.

(10.05.2021)

Bild von Christine Trewer auf Pixabay