..sehen Sie hier:

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(…auch Teil2 und Teil3 beachten. )

Hintergrund:

Stuttgart – Die Kritik wird immer heftiger: Erst distanzierten sich ARD-Programmdirektor Günter Struve und MDR-Intendant Udo Reiter (mehr…), jetzt kommt eine SWR-Rundfunkrätin sogar zu dem Ergebnis, dass derartige Unterhaltung nicht zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk passt.

Der Zorn richtet sich gegen die Ausgabe der Late-Night-Show „Schmidt & Pocher“ vom 24. April, in der die Deutschtürkin Reyhan Sahin alias Lady Bitch Ray einen Auftritt hatte.

„Man ist ja schon einiges gewohnt. Aber was da passiert ist, war einfach nur noch ordinär“, sagte Therese Wieland, Mitglied im Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR), den „Stuttgarter Nachrichten“.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,554429,00.html

Ordinaritätsrätin Therese Wieland – Als Frau in der Diözesanleitung
Als Ordinariatsrätin in der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist Therese Wieland (59), verheiratet, drei Kinder, Mitglied der Bischöflichen Ordinariatssitzungen mit Sitz und Stimme. (http://www.kath.de/magazin/wegbereiter/
Seiten.und.Rahmen/Frauenberufung.html
)

Eine Ordensfrau wacht über Dirty Harry? Vielleicht sollten wir die Besetzungen der Rundfunkräte mal neu überdenken und den gesellschaftlichen Realitäten besser anpassen. Für Frau Wieland ein Tipp: Das Fernsehen kann man ABSCHALTEN.

Ich mag die Sendungen seit Pochers auftauchen auch nicht mehr. Aber gerade wir Deutschen sollten uns in Toleranz üben, gerade auch gegenüber dem schlechten Geschmack. Und ja, Tabus müssen gebrochen werden. Auch im Fernsehen. Die Welt steht nun mal nicht still, auch wenn es die katholische Kirche wohl gerne so hätte. Wer Kirchenfernsehen will, muss halt die Glotze sonntagmorgens einschalten.

Mit Goethes Worten:

„Hab‘ nur den Mut, die Meinung frei zu sagen und ungestört! Es wird den Zweifel in die Seele tragen, dem der es hört. Und vor der Lust des Zweifels flieht der Wahn. Du glaubst nicht, was ein Wort oft wirken kann.“

Übrigens: am 22. Mai begrüßen Harald Schmidt und Oliver Pocher Charlotte Roche in ihrer Sendung.

Im Februar 2008 erschien Roches Roman Feuchtgebiete, in dem Themen wie Analverkehr, Intimhygiene, Masturbationstechniken und Prostitution provokant behandelt werden. Das nach eigenen Angaben zu 70 % autobiografische Buch plädiert für eine weniger rigide Hygiene und gegen den gesellschaftlichen Trend zur Entfernung der Körperbehaarung. Das Buch wurde zum Bestseller und war der erste deutschsprachige Titel, der den ersten Platz der internationalen Bestsellerliste des Online-Versandes Amazon erreichte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Charlotte_Roche

Hoffentlich ist damit dann der Schmidt/Pochersche Beitrag zur Sexual-, und Sprachaufklärung der älteren Zielgruppe auch getan.

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