Was haben Günther Oettinger und Knut gemeinsam? Nun, auf den ersten Blick nicht allzu viel. Der eine ist jung, knuddelig und weiss und wohnt in Berlin – der andere alt, knorrig und schwarz und kommt aus Stuttgart. Dennoch tauchen beide gemeinsam Seit an Seit im frühsommerlichen Blätterwald auf. Der eine, weil er sich so putzig trollt, der andere, weil er über Tote kein schlechtes Wort verlieren will.

An mir ging die ganze Aufregung vorbei. Ich habe noch nicht einmal eine Meinung zu Filbinger oder Oettingers Rede. Warum? Ich weiss schlicht zu wenig über Filbingers (Un-)taten. Oettinger wird gute Gründe haben, so argumentiert zu haben wie es es tat. Schließlich ist er ja nicht gerade als wilder Agitator bekannt. Andererseits gibt es ja die nationale Empörungsmaschine mit Claudia Roth an der Spitze, die immer schreit, egal was ist. Außer wenn es um ihre eigenen Dienstwagen geht.

Wenn Oettinger Falsches gesagt hat, dann soll er es zugeben. Wenn er Recht hat, dann soll er zu seiner Meinung stehen. Mir ist es ehrlich gesagt egal. Es ist an der Zeit, dass wir die Generation der Kriegstreiber ruhen lassen und im hier und jetzt politische Entscheidungen treffen, die die Zukunft unseres Landes bestimmen.

Knut ist toll, doch in ein paar Wochen ist er Geschichte. Oettingers Rede auch. Nur leider haben wir dann schon den richtigen Sommer. Und das nächste Loch.

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