Nervenausbruch – oder ein Sonntag auf dem Rotenberg

Ich hatte letzten Sonntag auf dem Rotenberg einen Nervenzusammen- besser Nervenausbruch.

Saß da, ganz allein. Die Sonne ging langsam unter am wunderschön farbigen Horizont. Hörte Musik, Techno natürlich, was sonst.

Und weinte bitterlich gaaaaanz tief in meine Seele hinein. Mindestens eine Stunde lang. Und zittere einen Tag später immer noch. Aber ich merkte, wie sich Schicht um Schicht von meiner kaputten Seele löste und mit der glühend roten Sonne unterging. Und verschwand. Für immer. Es war meine Vergangenheit.

Da kam ein Pärchen mit dem Rad zu mir hoch auf den Gipfel und fing an, sich im Sonnenuntergang zu küssen. Sie umarmten sich und genossen den Augenblick.

Ich lächelte durch meine durchtränten Augen, fühlte just in dem Augenblick ein gewaltiges Gefühl aufsteigen – und sagte: „Es ist Liebe“. Ich dachte: Das ist Zukunft.

Packte meine Sachen in den Rucksack, drehte mich um. Und ging den Berg hinab. Nach Hause. Allein.

0 Responses to “Nervenausbruch”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.