WELT-Artikel zur Nahtod-Erfahrung

Für mich gingen die Lichter am 15. August 1999 für mehrere Stunden aus. Nach familiären Schwiergkeiten und fraghafter Medikation starb ich nachts um drei. (Polytoxikation) Was genau passierte, weiß ich bis heute nicht – aber die Erfahrung des Tunnels und des Lichts waren da. Die Erfahrung habe ich sowohl in meinem Buch als auch in Gedichten verewigt. Hier ein interessanter Artikel aus der WELT:

http://www.welt.de/wissenschaft/article3198165/Die-dem-Tod-ins-Auge-gesehen-haben.html

“Völlig verändertes Weltbild: Entscheidend für die Abgrenzung der Nahtoderlebnisse zu anderen veränderten Bewusstseinszuständen ist für ihn jedoch eines: Sie würden als sehr eindrücklich und prägend erlebt und führten häufig zu einer völligen Veränderung des Weltbildes und der Lebensziele. Das Materielle bedeute diesen Menschen nach dem Erlebnis nicht mehr viel. Sie seien spiritueller, entwickelten eine innere Religiosität und hätten keine Angst mehr vor dem Tod.”

Da kann ich nur zustimmen. Wer einmal das Absolute erlebt hat, kann dem Relativen nicht mehr wirklich viel abgewinnen. Dass das zu einem Motivationsverlust führen kann, steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls ist der Tod für mich keine Grauzone, kein Angstfaktor mehr, eher schon ein täglicher Begleiter, ein ersehnenswerter, ferner Zustand. Man hat danach Fernweh wie nach einer exotischen Reise. Nur von dieser kommt man nicht zurück…

Haben Sie solche Erfahrungen? Ich teile sie gerne. Einfach mail an markus@mcl-media.de.

Print This Post Print This Post

Keine Kommentare »

Es gibt noch keine Kommentare.

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI

Einen Kommentar hinterlassen

You must be logged in to post a comment.