Stop! It said.
Stop wanting, now, it yelled.
I kept walking. The clouds were low.
STOP WANTING! It shouted.
Thunder rumbled, roaring as hell.
Lightning struck nearby.
So near, I could smell the burning.
Stop wanting! It cried, yet once again.
You had your share, it said.
Rain started to pour.
You’ve seen enough. It whispered.
Lightning struck. Booom.
You have lived your life, it yelled.
I was completely wet now, freezing.
Not afraid, but certain.
If I stop wanting, I said, with anger,
I will be dead.
Strike me, lighting of destiny.
Rip me apart.
End this existence,
if your plan is already fulfilled.
If I stop dreaming, and my soul stopped
longing for life, screaming, ah so loudly,
in the storm of this dreadful night
to find a cure to the burn in my heart.
Aus dem Lochmanns Blog auf fdp-bw.de:
Veröffentlicht vor 8 Wochen
Als Doppelstaatler zweier AAA-gerateten Mitgliedsstaaten der Europäischen Union mache ich mir ernsthaft Sorgen um unser, um mein Europa. Mehr noch als andere definieren wir „Mischlinge“ uns mit diesem Kontinent – denn unsere Heimat ist kein Nationalstaat, keine einzelne Region. Unsere Heimat ist ein Kulturkreis, eine Ideen- und Völkergemeinschaft. Unsere Heimat ist ein Wertegefüge, ein Lebensstil, eine Erfahrungsgemeinschaft und ein Denkmodell. Unsere Heimat ist Freiheit, Wohlstand, Sicherheit und Toleranz. Unsere Heimat ist Aufklärung, Säkularisierung und Herrschaft des abstrakten Rechts. Unsere Heimat ist Europa, ein Europa dessen Manifestierung in Organisationen derzeit noch sehr rudimentär und mangelhaft ist – welches aber skizzenhaft schon ...
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Veröffentlicht vor 5 Monaten
Wie gut werden Sie informiert?
Es ist Mittwoch Abend, nein, früher Donnerstagmorgen. 0.38 Uhr. Ich surfe durch meine Lieblings-Nachrichtensites um mir meinen letzten Shot für heute zu holen. Für Nachrichten-Junkies wie mich leben wir ja heutzutage im Schlaraffenland – Echtzeit-News zu allem, was man wissen will (oder auch nicht) – immer verfügbar, blitzschnell.
So informiere ich mich über den Stand der Gefechte in Tripolis, die Reaktionen auf das Kopfgeld, welches auf Gaddafi ausgesetzt wurde, unterhalte mich auf Twitter über chinesische Dollar-Reserven und rege mich über Lanz im ZDF auf, der sich über Jugendliche aufregt, die als Hobby “Facebook” angeben.
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Veröffentlicht vor 8 Monaten
“Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll”
Ludwig von Mises
Hätte dieses Zitat einen Börsenkurs, wäre der in den letzten Wochen durch die Decke gegangen. Die USA haben sich offensichtlich für letzteres entschieden – und mit immer mehr Milliarden nach Griechenland die Eurozone auch.
UPDATE: Interessant hierzu auch: http://www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article13434491/Alternde-Babyboomer-lasten-auf-Boersen.html Wenn ich das richtig verstehe, ist die Geldmengenexpansion in den USA nicht mehr hinreichend, den Boom zu ...
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Veröffentlicht vor 10 Monaten
Update zum Update (August 2011) Vor Norwegen wurde gerade Öl im Wert von 40 Milliarden US-Dollar gefunden. Ja, so ein Zufall aber auch
))
Wie die größte finnische Tageszeitung Helsingin Sanomat (31.03.2011) berichtet, haben die förderbaren Ölvorräte in 20 Jahren um 30% zugenommen. So habe laut einem BP-Report die Menge an förderbarem Rohöl (zu Preisen von 100$ je Barrel/159l) von 1000 Milliarden auf 1300 Milliarden Barrel zugenommen. Das so förderbare Erdöl reiche für mindestens 40 Jahre, sagt der finnische Ökonom Paavo Suni. In dern 1970er Jahren wurde davor gewarnt, das Öl wäre in 30 Jahren (also spätestens im Jahr 2000) ...
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Veröffentlicht vor 12 Monaten
Vor über einem Jahr habe ich in einem Blogposting eine umfassende Nahost-Konferenz nach Vorbild der KSZE in Helsinki 1975 gefordert. Diese könnte (und sollte!) unter deutscher Führung in Bonn stattfinden – und alle Akteure des Nahen und Mittleren Ostens umfassen, dazu die ehemaligen Koloniemächte und natürlich die USA. Die Deutschen eignen sich hervorragend für Vermittler im arabischen Raum – schließlich sind wir dort hoch angesehen, wichtiger Handelspartner – und mit der Sonderrolle bezüglich Israel haben wir eine einmalige Gelegenheit und das nötige Gewicht, im Endloskonflikt Nahost erfolgreich zu vermitteln.
Nichts dergleichen hat unsere Regierung unternommen – mit der Folge, dass all ...
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Lyrik von Seelenbildner.de:
Veröffentlicht vor 7 Monaten
Menschenmassen, beobachtet.
Kein Licht.
Keine Seelenfreude.
Alltägliches, gehört.
Belangloses.
Wie immer.
Jeder in seinem Käfig, gefangen.
Ich als einziger frei.
Innerlich.
Es gibt so wenig Hoffnung
unter den Massen,
so wenig Wahrheit.
So wenig Wissen,
Wollen
und Tat.
Leere Weite,
wie eine Steppe
ohne jeden Bewuchs.
Sie sind
aber wirken nicht.
Sie leben.
Der Denkende stirbt.
Oder zieht sich zurück,
und schweigt.
Sie sind nicht reif
für Neues.
Schlimmer.
Sie verlieren
ihren
Bestand.
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Veröffentlicht vor 9 Monaten
seltsame Wahrnehmung heute
bei Sonnenschein und leichten Wolken
vor dem Gewitter mit dem Dauerblitzen
legte sich eine neue Ebene
zwischen mich und die Welt
wie eine Folie, wie ein Schutz
ich drang nicht mehr durch zur Welt
und sie nicht zu mir
und, oh, Wunder: ich spürte Befreiung!
Ich bin in der Welt aber nicht mehr ganz
Ich berühre Dinge aber nicht wirklich
Ich sehe, fühle und denke anders.
Es ist als ob ich bei mir wäre
nicht in mir, neben mir statt eins
Ich bin eher mit mir.
Sie atmet, diese Folie. Und dämpft zugleich
- die Schrille der Welt weicht der Einsamkeit.
Es legt sich um meine Seele
die erleichternde Bewußtwerdung der Endlichkeit
wie eine Mahnung zur Distanz,
als Aufruf zur Suche und Findung
des mir, und nur mir, Wahren,
zugleich gewinne ich Kraft
indem das Durchsickern von Gedanken
nach außen verhindert wird,
Komprimierung, Verdichtung ermöglicht.
Und ich fühle Sicherheit
durch meine neue Schicht
die mich von der Welt und ihren Menschen
wohltuend trennt.
Denn:
Die Möglichkeit, in der Welt
über die Welt zu denken,
bedarf der Trennung.
Seltsame Wahrnehmung heute,
bei Sonnenschein und leichten Wolken
vor dem Gewitter mit dem Dauerblitzen.
(22.5.2011)
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Veröffentlicht vor 10 Monaten
“Throughout the centuries there were men who took first steps down new roads armed with nothing but their own vision. Their goals differed, but they all had this in common: That the step was first, the road new, the vision unborrowed, and the response they received- hatred. The great creators – the thinkers, the artists, the scientists, the inventors – stood alone against the men of their time. Every great new thought was opposed. Every great new invention was denounced. The first motor was considered foolish. The airplane was considered impossible. The power loom was considered vicious. Anesthesia was considered sinful. But the men of unborrowed vision went ahead. They fought, they suffered and they paid. But they won.”
aus The Fountainhead von Ayn Rand
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Veröffentlicht vor 14 Monaten
Nachts
tief in der Dunkelheit
im neuen Schnee
im hellen schwarzen Funkeln
flog, ganz plötzlich,
ein großer Vogel mir entgegen
majestätisch, lautlos
und ohne jeden Flügelschlag
angelockt durch meine Wärme
mein Menschsein
die Schwere meiner Schritte
meinen keuchenden Atem am Berg
flog ganz nah, hautnah, zu nah
an mir vorbei
zeigte in der Leere der frostigen Winternacht
seine einsame Welt der Weisen
Wenn die Dunkelheit regiert
und die Welt in der bitteren Kälte erfriert
sucht der seltene Jäger
seinesgleichen
Die Eule der Minerva,
heute Nacht
ist sie endlich geflogen.
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Veröffentlicht vor 15 Monaten
Ich bin
müde vom Leben
vom Sein erschöpft
habe mein Bestes gegeben
immer gehofft
Sinn zu finden
in langen Tagen
nach den letzten Dingen
unermüdlich zu fragen.
Umhergeirrt bin ich
in findigen Schriften
komplizierten Gedanken
die auseinander driften
angekommen im täglichen Nichts
enger genommen die tägliche Pflicht
Leere erzeugt
Einsamkeit.
Weite, Enge – alles eins.
—
Es gibt keinen Gott
hab ich verstanden
keinen Sinn
hab ich gelernt
keine Moral
hab ich erlebt
keinen Willen mehr.
Aufgelöst im
Scheitern des Ichs
wächst heran
der Mensch.
Liebe? Hass? – alles eins.
—
Alles habe ich gesehen
gefühlt
berührt
Nichts habe ich behalten
verstanden
erklärt
Es gibt niemanden,
keine Träume mehr.
Alles! Nichts! – alles eins.
—
Am Anfang das Ende
Am Ende der Anfang
Anfang, Ende – alles eins.
—
Alles. Alles eins.
—
Eins.
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