Die Ökö-Bio-Feinstaub-Sau

Atom – Gen – Elektrosmog – Feinstaub – CO2 – Jeden Monat treiben die Grünen
derzeit eine neue klimapolitische Sau durch’s Dorf. Nachdem wir die globale
Verdunklung in den 70ern erfolgreich überlebt haben, einzig dank der paar
Autofreien Sonntage natürlich, und nachdem aller Schreckensmeldungen zum
trotz nicht alle Bäume am Waldsterben eingegangen sind, nachdem der
Elektrosmog uns doch nicht umbringt, nachdem immer noch keine deutschen
Atomkraftwerke explodiert sind und nachdem das Ozonloch uns noch immer nicht
alle verbrannt hat – nun, nach alledem hat die Angst-Industrie der
Polit-Ökofreaks jetzt das Killergas CO2 für sich entdeckt.

CO2 – der Stoff, aus dem alles Organische und somit auch alles Lebendige auf
diesem Planeten besteht ist geruchlos, nicht giftig und derzeit in einer
Konzentration von 0,0381 % in der Erdatmosphäre enthalten. CO2 ist ein
relativ schwaches Treibhausgas und trägt marginal zur Erwärmung der
Erdatmosphäre bei. Der Anteil der menschengemachten CO2-Emissionen beträgt
an den natürlichen Gesamtemissionen ungefähr 8% – den weitaus größten Teil
emittieren Vulkane, Pflanzen, Algen, Tiere und vor allem die Ozeane. Die
Erde ist heutzutage nicht wärmer als sonst – im Jahre 1100 war es so warm,
dass in Nord-England Weinberge angelegt wurden. In den tiefen Schichten des
schwäbischen Schiefers finden wir Palmen und Farne, die zur Zeit der
Dinosaurier hier gewachsen sind. Die Atmosphäre hatte auch früher schon
bedeutend mehr CO2 als heute – so war z.B. die vulkanologische Aktivität in
vorangegangenen Zeiten deutlich höher als heute.

Die Eisbären haben das überlebt, das Mammut leider nicht. Also spielt, wie
so oft, Anpassung eine große Rolle bei der Überlebensfähigkeit einer Art.
Wir Menschen sind die anpassungsfähigste Spezies überhaupt, so dass die
Wahrscheinlichkeit des Aussterbens unserer Rasse auch bei extremen
klimatischen Veränderungen äußerst gering sein dürfte.

Doch darum geht es gar nicht. Wie wir in der obigen Auflistung gesehen
haben, geht es der Angst-Industrie um etwas ganz anderes – nämlich
Manipulation. Es gibt eine mir unbegreifliche Wesensart einiger
Zeitgenossen, die Schuld und Angst produzieren will. Wir sind schuldig.
Schuldig an der Umweltzerstörung, schuldig an der Arbeitslosigkeit, schuldig
am sozialen Leid anderer. Wir sind schlecht, weil wir Auto fahren,
Industrien haben, Produkte produzieren, die die ganze Welt haben will. Wir
sind schuldig, weil wir heizen, Licht machen, gutes Essen wollen. Wir sind
schuldig am Elend der Welt, am Hunger in Afrika, an den Seuchen in Asien.

Und wir Deutschen sind ganz besonders schuldig, natürlich. Weil wir die
besten Autos bauen. Und weil der Schuldkomplex ja die ganzen Jahrzehnte so
wunderbar funktioniert hat. Wir ducken uns ja gerne: Vor dem Kaiser, vor den
Nazis, vor den Besatzern und jetzt eben vor den Öko-Priestern.

Die Gutmenschen liefern dann auch gleich den Ausweg aus der emotionalen
Schuldenfalle – der moderne Ablasshandel kommt prompt von der Kanzel der
rotgrünen Priesterkaste: Mit fetten Bäuchen und prallen Geldbeuteln
diktieren Umwelt- und Öko-Experten, wie wir uns von unseren Sünden
freikaufen können. Öko-Gemüse ist der Ablassbrief der Postmoderne.

Stellen Sie sich doch mal die Welt dieser Angst-Prediger vor: Wir fahren
kein Auto mehr, sitzen abends im Dunkeln, denn Kerzen verursachen ja noch
mehr Schadstoffe als die eh schon verbotene Glühbirne, wir schauen nicht
fern, surfen, wenn überhaupt nur noch auf “kontrollierten” Seiten,
ökologisch und politisch korrekt, versteht sich. Fleisch ist verboten, die
armen Kühe. Wir essen im Winter halt Öko-Kohl gegen den Skorbut, weil
Orangen, Flugobst, ganz böse, ach, sie wissen schon.

Wir fahren nicht mehr in den Urlaub, brauchen wir auch nicht, denn Arbeit
hat ja eh kaum einer mehr. Es ist wie früher – man freut sich an den kleinen
Dingen des Lebens – zum Beispiel, wenn der Quacksalber um die Ecke die
ersten Zähne zieht, weil man ohne Auto nicht rechzeitig zum Zahnarzt kommt.
Oder wenn der ungeimpfte Nachwuchs nach der “heilsamen” Rötel-Infektion nur
gelähmt und nicht daran gestorben ist.

Wir sind auf dem besten Wege dahin: verkaufen unsere Autos und die Werbung
singt: “ohne, ohne”. Ohne, ohne, das klingt wie das Programm der Grünen:
Ohne Hirn und ohne Zukunft.

Schluss damit. Haben sie keine Angst mehr! Weg mit dem schlechten Gewissen!
Sie sind nicht schuld am Klimawandel. Sie sind auch nicht schuld am sozialen
Leid anderer, Sie können nichts für den Hunger in Afrika oder die
Vogelgrippe. Im Gegenteil. Wir als westliche Industrienation tragen
erheblich zum Wohlstand der Menschen auf diesem Planeten bei. Dank unserer
Technologie haben wir in hundert Jahren die Lebenserwartung unserer
Bevölkerung verdoppelt. Wir haben, als ganz normale Bürger, heute die
Lebensbedingungen der Könige und Kaiser von früher. Darauf müssen wir stolz
sein.

Wir sind gut. Wir haben in den letzten Jahrzehnten mit unseren Produkten
hunderten Millionen Menschen Dinge ermöglicht, zu denen sie sonst nie eine
Chance gehabt hätten. In China hat die Armut drastisch abgenommen, in Indien
steigt die Alphabetisierungsrate ständig. Die Weltwirtschaft wächst mit
knapp zehn Prozent im Jahr und die größten Gewinnen sind zur Zeit die
asiatischen Schwellenländer. Die Welt wird gesund, reich und alt und das ist
mit unser Verdienst.

CO2 ist nur ein Aufmacher der Okö-Bio-Angstindustrie. Ich glaube denen kein
Wort mehr. Ich glaube etwas ganz anderes: Denen geht es nur um ihr eigenes
Ego. Sie konstruieren eine politische Fundamental-Opposition mit
pseudo-ökologischen Mitteln. Es geht, wie immer schon um die Beseitigung des
wirtschaftlichen Systems. Was mit Mitteln der Sozialismus-Utopien nicht
geklappt hat, wird jetzt halt mit einer neuen Moral-Ideologie versucht. Es
geht, wie immer um das eigene Ego – es grenzt schon an Größenwahn, dem
Menschen den Untergang der Welt durch sein Konsumverhalten vorzuwerfen. Und
es schmeichelt halt ganz besonders, wenn man statt als gescheiterter
US-Präsident als “Retter der Menschheit” durch die Lande tingeln kann. Und
wenn’s mit CO2 nicht klappt, haben die Öko-Ritter schon das nächste
Killergas in petto: Wasserdampf. Dagegen hilft dann nämlich auch kein
Wasserstoffmotor mehr. Strategisch geschickt, die Klimagas-Nummer. Aber
durchschaubar.

Machen Sie sich keine Sorgen, es gibt keine Klima-Katastrophe. Es gibt einen
Wandel, sicher. Aber den hat es schon immer gegeben. Wir tun gut daran, uns
zu überlegen, wie wir mit diesem Wandel zurechtkommen. Ohne Angst. Und mit
gutem Gewissen.

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