Der Mond

Er leuchtet in der Ferne
scheint sein Lichte fahl,
- spüre ich die Wärme
trotz der dunklen Qual

Auch kaltes Licht das strahlet
Liebe in sich aus
So wie all die Sterne
senden Leben aus

Der Mond ist nur ein Spiegel
der die warme Sonne bricht
Und wenn ich daran denke:
- kalt ist das Dunkel nicht

Und wenn am nächsten Morgen
der Tag so hell erstrahlt
sind all die vielen Geister
der dunklen Nacht verjagt

Auch im hellsten Sonnenlicht
das strahlt vom Himmel heiß
vergesse ich den Mondschein nicht
mit seinem bleichen Weiß

Der mir den Weg durch’s Dunkel zeigt
- immer, Nacht für Nacht
auch wenn das Schwarz dem Ende neigt
und mein Leben wieder lacht

Ohne ihn gäb’s Hoffnung nicht
für uns Seelen ohne Schlaf
und ohne dich kein Sonnenlicht
für einen, den das Dunkel bitter traf

Du edler Mensch an meiner Hand
mein himmlischer Begleiter
mit dem mich diese Nacht verband
- wie geht die Engelsreise weiter?

Schau, da oben, siehst Du es,
das glühende Gestein,
komm, schmieg Dich ganz eng an mich,
sei einen Moment lang mein.

Da, siehe! Schau, da oben!
Siehe, Liebstes, siehst du nicht?
Der Mond – er trägt doch

dein Gesicht.

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1 Kommentar »

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Kommentar by Administrator

8. Oktober 2005 , 06:40 Uhr

Lieblingsgedicht von Marc Fliehe ;-)

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