WEGBEREITER / Diplomat

Und nochmal so ein Persönlichkeits-Test. Diesmal bei match.com nach Dr. Helen Fisher

Sie sind ein WEGBEREITER/ Diplomat

Sie sind ein einfallsreicher, gradliniger, unabhängiger Denker, der hinter die Kulissen blicken will. Sie erkennen schnell etwaige Muster und Mechanismen. Wenn Sie sich auf komplexe, schwer zu durchschauende Prozesse im beruflichen oder sozialen Bereich konzentrieren, dann sind von Ihnen oft neue Theorien oder Denkansätze zu erwarten.

Sie haben einen starken Drang, sich durchzusetzen. Sie möchten Ihren Beitrag für diese Welt leisten. Aufgrund Ihres ausgeprägten theoretischen Denkvermögens, Ihrer Beharrlichkeit gepaart mit Logik sowie Ihrem entschlossenen Handeln, ernten Sie die verdienten Früchte harter Arbeit.

Sie sind eine komplexe und durchsetzungsfähige Persönlichkeit, intelligent und mit gesundem Menschenverstand. Sie sehen auch die andere Seite der Medaille, haben viel Verständnis für Ihre Mitmenschen und fühlen sich auf geistiger Ebene genauso beweglich wie in der Realität.

Über die Religion

Kategorie: Essay — am Freitag, 31.Juli 2009 um 19:37 Uhr

Was als lose Ansammlung einiger Gedanken begonnen hat, bekommt, inspiriert von Dostojevskis „Geschichten aus dem Kellerloch“, langsam die Gestalt einer Novelle. Der Erzähler ist ein von der Gesellschaft an den Rand seiner Existenz gedrückter und verkannter Philosoph, der absichtlich als Eremit lebt und laut spottend über seine Gesellschaft sinniert. In einzelnen „Sessions“ wird er große Lebensbereicht aus seiner Sicht erzählen – immer sarkastisch kommentierend und von der eigenen Lebensenttäuschung dominiert.


Aus einem prosaischen Text II

Über die Religion

So, hallo, hier bin ich wieder. Keine Sorge, ich habe mich von meinem gestrigen* geistigen Höhenflug erholt. Ich fühle mich immer noch etwas benommen vom dringenden Erforschen des eigenen Ichs. Doch ich bereue nichts.

Ein Samstagmorgen

Kategorie: Essay — am Sonntag, 12.Juli 2009 um 04:14 Uhr

Ausschnitt aus einem prosaischen Text.

Ein Samstagmorgen

Ich liege auf der Couch, die Nacht durchwacht, wie so oft in den letzten Tagen. Es Gewittert. Ein verregneter Sommer, bislang. Leere füllt mich, gleichzeitig ein sanftes Brennen im Bauch; ein leise stechender Schmerz in der Brust erinnert an die ständig schlummernde Angst, die seit nunmehr sieben Jahren mein ständiger Begleiter ist. Zum Glück bin ich von den Anfällen verschont geblieben, auch nachdem ich die ständig den Verstand zermürbenden Arzneien eigenmächtig abgesetzt habe. Ich habe beschlossen, lieber leidend zu leben, als betäubt und halbtot vor mich hin zu dämmern. Ein Beschluss, der mit Schmerzen verbunden ist; mit brennenden Händen, Füßen, mit Schweißausbrüchen und Alpträumen. Vielleicht sogar mit einem Schwindelanfall ab und an.