Die Wanderratten

Aktueller den je…

von Heinrich Heine

Es gibt zwei Sorten Ratten:
Die hungrigen und satten.
Die satten bleiben vergnügt zu Haus,
Die hungrigen aber wandern aus.

Sie wandern viele tausend Meilen,
Ganz ohne Rasten und Weilen,
Gradaus in ihrem grimmigen Lauf,
Nicht Wind noch Wetter hält sie auf.

Sie klimmen wohl über die Höhen,
Sie schwimmen wohl durch die Seen;
Gar manche ersäuft oder bricht das Genick,
Die lebenden lassen die toten zurück.

Es haben diese Käuze
Gar fürchterliche Schnäuze;
Sie tragen die Köpfe geschoren egal,
Ganz radikal, ganz rattenkahl.

Die radikale Rotte
Weiß nichts von einem Gotte.
Sie lassen nicht taufen ihre Brut,
Die Weiber sind Gemeindegut.

Der sinnliche Rattenhaufen,
Er will nur fressen und saufen,
Er denkt nicht, während er säuft und frißt,
Daß unsre Seele unsterblich ist.

Endlich Mut zeigen: Hauptschulen abschaffen!

Kategorie: Blog — am Donnerstag, 22.März 2007 um 01:14 Uhr

Es ist schon ein leidiges Thema: Seit mittlerweile über fünf Jahren poste ich in Foren und Blogs unentwegt dasselbe: Die Reform der deutschen Schule darf nicht länger aufgeschoben werden. Und immer wieder passiert dasselbe – nichts.

Da half kein Pisa, da half keine OECD-Studie – da wird auch jetzt der Munoz-Bericht (der HIER zum Download bereit steht) nicht helfen. Es ist ein Trauerspiel.

Gestandene Bildungspolitiker bekommen ein ums andere Mal was auf die Ohren – und frei nach dem Vogel Strauß-Prinzip – hören und sehen sie nichts. Alles sei bestens, sagt sogar Patrick Meinhardt, ein mir durchaus freundlich gesinnter Parteifreund, der bildungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Von den CDU-Schavans ganz zu schweigen.

Wenn denn alles bestens ist, liebe Freunde, warum bekommen wir für unser antiquiertes System immer wieder von verschiedenen Institutionen Schelte ohne Ende? Wenn denn alles bestens ist, warum produzieren wir zu wenige Abiturienten im internationalen Vergleich? Warum haben wir die HÄLFTE der Studierendenquoten anderer europäischer Länder? Warum verlieren wir an Einkommen, an Lebensstandard, an Qualität, an Perspektiven?

Zweisprachige Menschen besser konzentriert

Kategorie: Blog — am Mittwoch, 21.März 2007 um 03:33 Uhr
Zweisprachige Menschen können sich besser konzentrieren als solche, die nur eine Sprache beherrschen. Das hat eine spanische Untersuchung der Universität Barcelona ergeben, an der sich je 100 ein- und zweisprachige junge Leute beteiligt hatten. Wer zweisprachig aufgewachsen ist, kann sich demnach zum Beispiel im Lärm eines Großraumbüros einfacher auf das Wesentliche konzentrieren oder als Autofahrer bei verwirrenden Verkehrszeichen rascher eine Entscheidung treffen.

“Zweisprachige müssen ständig aufpassen, dass sie ihre beiden Sprachen nicht durcheinander bringen”, erläuterte der Neurologe Albert Costa der Zeitung “El País”. Die für die Aufmerksamkeit wichtigen Bereiche des Gehirns seien daher besser trainiert. Im Alter erkrankten Zweisprachige im Durchschnitt später an Alzheimer oder anderen degenerativen Hirnleiden.

Allerdings hätten sie auch Nachteile. Sie sprächen etwas langsamer als Menschen, die nur eine Sprache beherrschten. Der Unterschied mache allerdings nur Sekundenbruchteile aus. Zudem hätten Zweisprachige häufiger Schwierigkeiten, das richtige Wort zu finden.
Quelle: http://www.n-tv.de/781023.html

Die Ökö-Bio-Feinstaub-Sau

Kategorie: Blog, Essay — am Dienstag, 13.März 2007 um 05:08 Uhr

Atom – Gen – Elektrosmog – Feinstaub – CO2 – Jeden Monat treiben die Grünen
derzeit eine neue klimapolitische Sau durch’s Dorf. Nachdem wir die globale
Verdunklung in den 70ern erfolgreich überlebt haben, einzig dank der paar
Autofreien Sonntage natürlich, und nachdem aller Schreckensmeldungen zum
trotz nicht alle Bäume am Waldsterben eingegangen sind, nachdem der
Elektrosmog uns doch nicht umbringt, nachdem immer noch keine deutschen
Atomkraftwerke explodiert sind und nachdem das Ozonloch uns noch immer nicht
alle verbrannt hat – nun, nach alledem hat die Angst-Industrie der
Polit-Ökofreaks jetzt das Killergas CO2 für sich entdeckt.

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