Vom Verhältnis zur Schönheit

annsophie2006bildvon Markus Lochmann
Die Schönheit ist allem Seienden immanent, denn sie ist ein elementarer Bestandsteil des erzeugenden Gedankens. Die Schönheit ist also aller Dinge Eigenschaft – sie ist qua Geburt in allem und jedem vorhanden. Das nenne ich objektive Schönheit.

Als Subjekt jedoch beginnen wir Menschen das Schöne erneut zu erlernen – von außen. Durch Eltern und Schule, Freunde und Kultur schaffen wir in uns ein Bild der Schönheit, welches nur ein abstraktes, gelerntes, gefiltertes und unvollständiges Abbild der natürlichen Schönheit ist. Das nenne ich subjektive Schönheit.

Unser Geist ist des Wahren schöner Spiegel. Und unser Verstand ist dessen Verzerrung.

Bevor wir meinen, das vermeintlich Schöne erkennen zu können, betrachten wir es zunächst mit großem Staunen: der rote Spielball des Kindes, Mutters runde Augen, die Helligkeit der Sonne, die Bläue des Himmels. Die Phase des Staunens ist die einer naiven Ästhetik und Weltsicht. Sie ist verzerrt in der Wahrnehmung, dabei aber wertfrei und ungefährlich. Es ist die kindliche Schönheit, die man bestaunt.

“Der Stern” betreibt Selbstzensur

Kategorie: Allgemein — am Samstag, 27.Januar 2007 um 10:26 Uhr

Beim Stern war die Tage diese Meldung zu lesen:

Paris: Ehemann schlug Frauenarzt, weil dieser seine Frau am Unterleib berührte
Im September letzten Jahres hatte die Ehefrau eines Franzosen gerade ihr zweites Kind zur Welt gebracht und lag noch im Kreissaal, da kam der junge Vater des Babys hinzu und schlug auf den Frauenarzt ein. Der Grund für diese Tat war, dass die Hand des Frauenarztes den Unterleib seiner Frau berührt hatte. Da sah der junge Vater Rot, da er als Angehöriger des islamischen Glaubens so etwas nicht dulden konnte. Vor Gericht äußerte der Angeklagte jedoch, es sei “eine Frage von Scham, nicht von Religion” gewesen. Ein Richter verurteilte den Franzosen Fouad Ben M. zu 1.000 Euro Schadenersatz und einem halben Jahr Gefängnis.

Jetzt plötzlich heisst es nur noch:

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