Neue liberale Arbeitnehmerpolitik
“POLITIK MUSS WIEDER MUTIG WERDEN. SIE MUSS WIEDER NORMENGELEITETE KONZEPTE FÜR DIE BÜRGER DES STAATES ENTWICKELN, ANSTATT SICH IMMER WIEDER MIT SICH SELBST ZU BESCHÄFTIGEN.”
03.04.2004 – Die gegenwärtig nicht zukunftsfähige Arbeitsmarktpolitik ist wohl das Paradebeispiel schlechthin für veraltetes Denken in veralteten Strukturen in dieser Gesellschaft. Ein Diskussionsbeitrag von Markus Lochmann.
Die Zeit des organisierten Sozialismus ist vorbei. Eine Ideologie, die einst zu Recht angetreten war, um die Rechte des unterdrückten Arbeitnehmers zu schützen und seine Lebensverhältnisse gegenüber einer unterdrückenden Oberschicht zu verbessern, hat sich selbst ad absurdum geführt. Der moderne Sozialismus hat ganze Volkswirtschaften ruiniert und in Europa Trennung und Unterdrückung von Völkern über Jahrzehnte mit sich gebracht.
Das Modell des zentralistischen Bürokratismus, dem man auch in Deutschland in Gestalt der Sozialdemokratie begegnet, hat Strukturen geschaffen, die Überreguliert, Kontraproduktiv und letztendlich sich auch gegen ihr ureigenstes Klientel, den abhängig beschäftigten Arbeitnehmer wendet. Zu seinem Schutz geschaffene Regelungen sind von einer sich selbst regulierenden Arbeitsmarktbürokratie so verkompliziert worden, dass sie Beschäftigung verhindern und somit den Arbeitnehmer gängeln, ja ihn an der Teilnahme am Erwerbsleben sogar hindern.



