Neue liberale Arbeitnehmerpolitik

“POLITIK MUSS WIEDER MUTIG WERDEN. SIE MUSS WIEDER NORMENGELEITETE KONZEPTE FÜR DIE BÜRGER DES STAATES ENTWICKELN, ANSTATT SICH IMMER WIEDER MIT SICH SELBST ZU BESCHÄFTIGEN.”

03.04.2004 – Die gegenwärtig nicht zukunftsfähige Arbeitsmarktpolitik ist wohl das Paradebeispiel schlechthin für veraltetes Denken in veralteten Strukturen in dieser Gesellschaft. Ein Diskussionsbeitrag von Markus Lochmann.

Die Zeit des organisierten Sozialismus ist vorbei. Eine Ideologie, die einst zu Recht angetreten war, um die Rechte des unterdrückten Arbeitnehmers zu schützen und seine Lebensverhältnisse gegenüber einer unterdrückenden Oberschicht zu verbessern, hat sich selbst ad absurdum geführt. Der moderne Sozialismus hat ganze Volkswirtschaften ruiniert und in Europa Trennung und Unterdrückung von Völkern über Jahrzehnte mit sich gebracht.

Das Modell des zentralistischen Bürokratismus, dem man auch in Deutschland in Gestalt der Sozialdemokratie begegnet, hat Strukturen geschaffen, die Überreguliert, Kontraproduktiv und letztendlich sich auch gegen ihr ureigenstes Klientel, den abhängig beschäftigten Arbeitnehmer wendet. Zu seinem Schutz geschaffene Regelungen sind von einer sich selbst regulierenden Arbeitsmarktbürokratie so verkompliziert worden, dass sie Beschäftigung verhindern und somit den Arbeitnehmer gängeln, ja ihn an der Teilnahme am Erwerbsleben sogar hindern.

Ein Samstagmorgen

Kategorie: Essay — am Sonntag, 12.Juli 2009 um 04:14 Uhr

Ausschnitt aus einem prosaischen Text.

Ein Samstagmorgen

Ich liege auf der Couch, die Nacht durchwacht, wie so oft in den letzten Tagen. Es Gewittert. Ein verregneter Sommer, bislang. Leere füllt mich, gleichzeitig ein sanftes Brennen im Bauch; ein leise stechender Schmerz in der Brust erinnert an die ständig schlummernde Angst, die seit nunmehr sieben Jahren mein ständiger Begleiter ist. Zum Glück bin ich von den Anfällen verschont geblieben, auch nachdem ich die ständig den Verstand zermürbenden Arzneien eigenmächtig abgesetzt habe. Ich habe beschlossen, lieber leidend zu leben, als betäubt und halbtot vor mich hin zu dämmern. Ein Beschluss, der mit Schmerzen verbunden ist; mit brennenden Händen, Füßen, mit Schweißausbrüchen und Alpträumen. Vielleicht sogar mit einem Schwindelanfall ab und an.

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