Ach, wie ich den Herbst schon kommen fühle,
die Zeit des Jahres, in der wir Poeten
uns verlieben.
Es ist Ironie, gerade den Geruch des
verwesenden Sommers zu lieben.
Aber mit den Blättern des goldenen Herbstes,
puderzuckerweiß hauchdünn überfroren,
leicht knisternd unter meinen Füßen,
die Hunde rennend im nebligen Wald,
die Kühle und Frische der kalten Luft atmend,
warte ich auf den Winter, der kommt…

Noch ist es warm und mild am Tage,
dann große Stürme, heulende Winde,
ein Kampf um das Stehen, Bleiben,
bevor ich in die tödlichen Arme
des tiefen kalten Winters falle.

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